Weiter weg gehts kaum noch von Deutschland aus. Vielleicht steht das vielseitige Neuseeland auch deshalb auf der Wunschliste der meisten Reiselustigen. Das wunderschöne und nur dünn besiedelte Land bietet neben beeindruckenden Sehenswürdigkeiten zahlreiche Naturschätze, die es zu besuchen gilt und beeindruckt auch mit seiner Gastfreundschaft. Zu den schönsten Zielen gehören zum Beispiel die folgenden:
Natur-Highlights auf der neuseeländischen Südinsel
Zu den schönsten und auch beliebtesten Gebieten in Neuseeland gehört der Fjordland Nationalpark. Mit über 12.500 Quadratkilometern ist er der größte Nationalpark des Landes. Der Fjordland Park umfasst die gebirgige Südwestspitze der Südinsel und bietet wunderschöne Fjorde und weitverzweigte Seen. Aufgrund der außerordentlichen Schönheit wurde er von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. An großer Beliebtheit erfreut sich bei Neuseeland Touristen auch der höchste Berg des Landes: der Mount Cook, oder Aoraki im Maori Dialekt. Der 3.754 Meter hohe Berg befindet sich auf der Südinsel und bildet das Zentrum des Mount Cook Nationalparks. Fast die Hälfte des Parks ist vergletschert doch Wanderer und Bergsteiger kommen hier voll auf ihre Kosten. Unterschiedliche Wanderrouten und Klettertouren erfreuen nicht nur die Touristen, auch bei Neuseeländern ist der Mount Cook Nationalpark mit seinen Bergen äußerst beliebt.
Bay of Islands auf der Nordinsel
Im Norden der neuseeländischen Nordinsel befindet sich die Bay of Islands, ein traumhafter Küstenabschnitt. Die Bay of Islands liegt in einer subtropischen Region und gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen Neuseelands und ist gleichzeitig auch das schönste Gebiet der Nordinsel. Nicht nur zum Schwimmen eignet sich die Bay of Islands mit ihren schönen Stränden, auch Segeln ist in dieser Region sehr beliebt. In der Bay befinden sich auch unzählige kleine Inseln und viele historisch bedeutende Ortschaften, wie zum Beispiel Kerikeri oder Russell. Neben den Highlights am Festland bietet die Bay of Islands die Möglichkeit die Inseln zu besuchen. Maori Relikte kann man beispielsweise auf Urupukapuka Island erkunden, Moturohia ist für kreisrunde Lagunen bekannt. Ebenfalls beliebt ist das Hole in the Rock, ein Felsentor direkt am Eingang der Bay of Islands. Bei ruhigem Seegang kann das Felsentor durchfahren werden.
Höhlen erkunden auf der Nord- und Südinsel
Eine Besonderheit im Süden der Nordinsel sind die Waitomo Caves. Sie befinden sich im Waitomo Distrikt, rund 12 Kilometer im Nordwesten von Te Kuiti. Der Waitimo Cave selber erlangte Bekanntheit durch die unzähligen Glowworms, durchsichtige Pilzmückenlarven, die in der ganzen Höhle von der Decke hängen. Die Larven lassen klebrige lange Fäden herunterhängen und fangen so die, vom blauen Licht angelockte Beute. Auch im Ruakuri Cave, in dem einst wilde Hunde gelebt haben sollen, sind Glowworms vorhanden. Zusätzlich beeindruckt die größte der drei Höhlen mit wunderschönen Tropfsteinformationen. Ebenfalls sehr beliebt ist die kleinste der Höhlen, der Aranui Cave. Zwar gibt es in dieser Höhle keine Glowworms, dafür aber zahlreiche Stalaktiten die von der Decke hängen. Alle drei Kalkstein Höhlen sind äußerst beliebte Schauhöhlen und können von Booten befahren werden. Allerdings hat auch die Südinsel Höhlensysteme zu bieten. Das schönste ist der Rawhiti Cave in Takaka am Golden Bay. Vom Rawhiti Cave sind jedoch nur kleine Teile zugänglich und können ausschließlich im Rahmen des Kahurangi Walks erkundigt werden. Die Teilnahme am Kahurangi Walk zahlt sich jedoch aus, bereits der Eingang der Höhle ist mit tausenden farbigen Stalaktiten beladen.
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